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Montag, 25. Januar 2016

Wer schon kein Obst isst, muss es weingstens trinken...würziger Orangen-Apfel-Karotten Saft

Als tendenziell fauler Mensch, neige ich dazu wenig bis kein Obst zu essen, da ich nicht gerne in ganze Äpfel beiße (das hinterlässt so ein komisches Gefühl auf den Zähnen), Kiwis meist zu hart kaufe, um sie zu löffeln, Trauben gerne mal verschrumpeln in der Schale, Zitrusfrüchte, na ja, muss man auch schälen usw.  Bananen! Bananen gehen, da muss man nur die Schale abziehen und abbeißen. Die teile ich mir immer mit ihr hier....muss ja auch Vitamine haben

Deswegen habe ich ein ziemlich betagtes Gerät aus dem Keller hervorgekramt und reaktiviert.Den Entsafter! Ein Hochzeitsgeschenk, das schon mehrfach auf meiner Ausrangierliste stand und immer wieder vom Hausherrn gerettet wurde. Aber als wir letztes Jahr um diese Zeit hier lauter tolle fruchtige, bunte Säfte probierten, kam er uns wieder in den Sinn und somit war sein Dasein gerettet! Er funktioniert,  und das nach mehr als zwanzig Jahren... Eine Alternative für Faule, denn es wird dann alles so schön bunt hier....





Ergibt ca. 500 ml:
2 Karotten
2 Äpfel

2 Orangen (geschält!)
1-2 cm Ingwer

Obst waschen. Orangen  und Ingwer schälen. Alles in grobe Stücke schneiden,  in den Entsafter und in eine heiß ausgespülte Flasche füllen. Sollte allerdings innerhalb 2 bis höchstens 3 Tage verbraucht sein.







Montag, 11. Januar 2016

Sonntagsbraten - Blackened Schweinebraten mit Möhren

Sonntagsbraten. Punkt 12 kommt er auf den Tisch. Mit Soße, Kartoffeln und Gemüse!
So kennt der ein oder andere das vielleicht noch aus der Kindheit. Sonntags oder Feiertags gab's immer Fleisch. Meist als ganzes Stück. Deftig, schwer -ächz- mit totgekochten Beilagen, so dass man sich danach stundenlang nicht vom Stuhl bewegen konnte oder nur vom Stuhl auf's Sofa sinken wollte. Die Fleischqualität war meistens durchwachsen und als Kind hat man immer daran herumgesäbelt, bis nur noch undefinierbares auf dem Teller lag und man geschimpft wurde.
Gut, dass ich mir heut' selbst aussuchen kann, was und wie ich es esse. Und ab und zu - selten zwar - kommt mal die Lust auf einen herzhaften Braten vorbei.
Das Originalrezept dazu fand ich übrigens hier.  Ein für Sonntagsbraten ungewöhnliches Geschmackserlebnis, aber ich mag ja andere Geschmacksrichtungen. Fruchtig durch die Orange, kräftig durch Salz und Soja, aromatisch durch Knoblauch und Ingwer. Lecker!
Durch die Sojasauce erhält das Fleisch übrigens außen eine dunklere Farbe, deshalb 'Blackened' - geschwärzt.

Rezept für zwei:
1 große Knoblauchzehe
ca. 5 cm frischen Ingwer
2 Bio-Orangen
3 EL Ahornsirup
2 EL Sojasauce
Pfeffer, Salz
ca. 600 g Schweinebraten, am besten Bio, mager oder nach eurem Geschmack
Öl für die Fettpfanne
4 Karotten
1 Zwiebel

Marinade:
Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Orange abwaschen, trocknen und die Schale abreiben. Orangenschale, Ahornsirup, Sojasauce, Pfeffer, Ingwer und Knoblauch miteinander verrühren.
Fleisch waschen, trockentupfen. Falls sich noch eine Fettschicht am Fleisch befindet, diese kreuzförmig einschneiden. Fleisch zusammen mit der Marinade in einen Plastikbeutel geben und gut verschließen. Marinade gut in das Fleisch einreiben und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Dabei immer mal wieder wenden.
Am nächsten Tag den Ofen auf 150 °C Umluft vorheizen. Eine Orange schälen, dass die weiße Haut vollständig entfernt wird. Die andere Orange auspressen und zur Seite stellen.
In die Fettpfanne etwas Öl geben und die Orange in dünne Scheiben schneiden und auf dem Boden verteilen. Fleisch aus der Marinade nehmen und abtropfen lassen. Marinade auffangen. Den Braten rundherum einsalzen und auf die Orangenscheiben legen. Für ca. 11/2 h in den Backofen geben.
In der Zwischenzeit Möhren schälen und in Streifen schneiden. Zwiebel schälen und in Viertel schneiden.
Nach 11/2 h Orangensaft, restliche Marinade und 1/4l Wasser verrühren und über den Braten gießen.
Ca. 45 min vor Garzeitende, die Möhren und die Zwiebel zum Fleisch geben. Immer mal wieder Bratensaft mit einem Löffel über das Fleisch gießen.
Den fertigen Braten ca. 10 min ruhen lassen, dann in Scheiben schneiden.


Dazu gab es übrigens karamellisierten Balsamico-Rosenkohl. Ganz easy.

Balsamico-Rosenkohl:
500 g Rosenkohl
1 EL gesalzene Butter
1 Tl brauner Zucker
Salz, Pfeffer
1-2 El dunkler Balsamico-Essig, mild


Rosenkohl waschen, putzen und am Stielende kreuzförmig einschneiden. In kochendem Salzwasser 1-2 min blanchieren. Abießen, kalt abschrecken. Kurz abkühlen lassen. Halbieren. In einer Pfanne Butter schmelzen lassen und den Rosenkohl dazugeben. Kurz anbraten. Zucker über das Gemüse streuen und karamelisieren lassen, bis der Kohl leicht gebräunt ist. Salzen, pfeffern.  Mit Balsamico ablöschen und abschmecken.